🇨🇦 Kanada dream.

✈️🚍 Rocky Mountains (17 Tage)

Wir machen es kurz: Banff, Yoho, Jasper, Pacific-Rim. Es wimmelt nur so von Nationalparks, die im Spiegel fatzeglatter Blauseen auch noch doppelt zählen. Da kommt jeder Moment, der den Blutdruck wieder auf Normalhöhe bringt, wie gerufen. In den Western-Saloons der Canadian-Pacific-Railway-Ära. Beim Goldnuggets schürfen in Whistler und vor einem Holzfäller-Steak mit Bier, Billard und Kanadiern mit offenen Armen. In Vancouver zeigt der Puls dann wieder nach oben.

  • Unterwegs durch die beeindruckenden Rocky Mountains
  • Medizinwanderung im Banff-Nationalpark
  • Geselliger Grillabend in Jasper
  • Mit der Fähre nach Vancouver Island
  • Fahrradtour in Vancouver

Chamaeleon

Ein schneller Blick auf das Programm dieser Reise sagt schon alles: Nationalpark, Nationalpark, Nationalpark, Park, Park, Mount, Mountains und zur Abwechslung Goldrausch hier und Goldrausch dort. Liebhaber überwältigender Naturkulissen wissen es sofort: Das kann nur Kanada sein. Es ist Kanada. Und es ist Nachmittag, wenn Sie in Calgary 1 einfliegen, wo in Saloons und Westernbars das Lebensgefühl der Canadian-Pacific-Railway-Ära hängen geblieben ist. Also, worauf warten Sie? Diese Stunden gehören Ihrem Entdeckergen.

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Legen Sie einen Zahn zu, denn am Ende unserer Wanderung liegt der smaragdgrüne Louise-See, und jede Minute, die Sie früher da sind, ist eine Minute mehr Glücksgefühl. Dennoch: Irgendwann werden wir Sie von den hypnotischen Spiegelbildern loseisen müssen, denn da kommt noch was. Die kilometerlangen Güterzüge in ihren Spiraltunneln sind nur ein Intermezzo, am Ende unserer Etappe steht im Yoho-Nationalpark AM-CA-NA-YohoNationalpark der grandiose Takakkaw. Genau genommen steht er nicht, er stürzt, spektakuläre 400 Meter tief, wie es sich für den zweitgrößten Wasserfall der Rockys gehört.

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Werfen Sie noch einmal einen Blick auf die beeindruckende Skyline, das waren für lange Zeit Ihre letzten Skyscraper. Und dennoch sind wir nur etwa 100 Kilometer gefahren, um im Banff-Nationalpark 2 anzukommen. Mittendrin ruht das Städtchen Banff. Umzingelt von der Idylle einer biblischen Landschaft, bewacht durch die Mountains und ziemlich sicher, dass außer uns nichts die Idylle stört. Die Banffer tun das einzig Richtige, und wir machen es ihnen nach: den Frieden genießen, einmal ums Dorf wandern und anschließend im Whirlpool der Brewster Mountain Lodge 3sitzen. So heißt man hier die Neuen willkommen.

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Der Takakkaw hat eine Menge kleinerer Brüder und Schwestern. Sie alle haben ganze Arbeit geleistet und heimelige Schluchten in die Felsen des Banff-Nationalparks 4 geschliffen. Zusammen mit heißen Schwefelquellen und blubbernden Ink Pots ein himmlischer Ort. Hier haben schon die Prärie-Indianer ihre Wigwams aufgeschlagen und das Gleiche getan wie wir heute, die Seeufer nach essbaren Pflanzen und Heilkräutern abgesucht. Zurück zu den wohltemperierten Sulphur-Quellen. Sie quellen immer noch, und sollten Sie Ihre Badehose ausgerechnet heute vergessen haben, dann – sorry – haben Sie die A-Karte gezogen.

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Da fällt uns gerade ein, dass wir bei der Aufzählung an Tag 1 die UNESCO-Welterben vergessen haben. Der Jasper-Nationalpark 5 ist so einer. Der größte in den kanadischen Rocky Mountains, aber das Größte ist die Fahrt dorthin. Über alpine Hochstraßen mit Bildern, die die Sinne benebeln, zur größten zusammenhängenden Eismasse südlich des Polarkreises, dem Columbia-Eisfeld. Wir wandern auf Millionen Jahren Winter. An der Maligne-Schlucht bleiben Sie besser stehen, das ist Abenteuer genug. 50 Meter Höllenschlund zerren an den Nerven, aber Ihr Reiseleiter hat vorgesorgt. Am einzigartigen Maligne-See liegen die Bisonburger bereits auf dem Grill.

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Dieses Bild wird Ihnen unvergessen bleiben: unten der Saum aus blickdichten Wolkenkratzer-Tannen und darüber der schneebedeckte Robson-Berg, mit knapp 4.000 Metern der dickste in den Rockies. Durch dieses Landschaftsopus hindurch führt unsere Route zum Lake Kinney, wie gewohnt mit einem doppelten Mount Whitehorn. Gut, dass Kamloops 6, seit 10.000 Jahren ein First-Nation-Gebiet der Secwepemc-Indianer, erst später kommt, so können Sie das perfekte Spiegelbild nicht auf das Bier schieben, das David Beardsell hier braut. Obwohl die 25 exquisiten Sorten, die der Hopfenmeister aus München in Kamloops kultiviert hat, noch für manche Fata Morgana gut wären. Wir wünschen eine Happy Hour.

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Indianer – gibt’s die noch? Oh ja, es gibt sie noch. In echt, wie uns zwei der kanadischen First Nations beweisen, die Squamish- und Lil’wat-Indianer. »Lächelnder Ort«, »Ort des schäumenden Wassers« oder »Frostiger Boden« sind erhalten gebliebene Namen ihrer Vorväter, und der Spagat ins heutige Leben gleicht oft einem Kunststück. Ob er gelingt? Wir werden es aus erster Hand erfahren. Dann führt uns der Weg über den Sea-to-Sky-Highway durch märchenhafte Landschaften und Orte mit stehen gebliebenen Uhren in den First-Nations-Ort Port Alberni auf Vancouver Island 8.

 

 
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Man könnte bereits vermuten, dass es in Victoria 10 , der Hauptstadt British Columbias, sehr britisch zugeht. Die Wirklichkeit ist noch viel britischer. Bau- und Lebensstil bis hin zu den roten Doppeldeckerbussen erzählen von der Zeit als Kronkolonie und was seither hinzugekommen ist. Eine wundervolle Mixtur, die aus zwei Saiten eine Stimme zieht. Was nicht immer ein Gleichklang war, denn das riesige Grundstück, das an den malerischen Binnenhafen grenzt, gehörte einst den Songhees und Esquimalt, den sogenannten First Nations. Die Briten setzten ein 152 Meter langes Parlamentsgebäude drauf und bezahlten das 40 Millionen Dollar werte Areal mit einem Apple und einem Egg. Aber traumhaft schön ist es doch und erstrahlt bei Dunkelheit im Licht von 3.560 Lampen. Für Sie zweimal, weil es so schön ist.

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Wir bleiben auf der Insel, wo die Natur ein Versuchslabor eingerichtet hat: Pazifikdonner, Strand, Steilküsten, Berge, Märchenwald, Wasserfälle – entweder sie konnte sich nicht entscheiden oder hat sich gedacht: Mal sehen, wie lange das gut geht. Das, was am Ende ging und sich ständig neu erfindet, trägt den Namen Pacific-Rim-Nationalpark 9. Die Menschen haben den Wild Pacific Trail und ein paar Bänke hinzugefügt, damit man das Spektakel genießen kann. Aber wir sind nicht die Einzigen. Wale schauen gern mal vorbei und Bären suchen nach Krabben und Muscheln, ohne zu wissen, dass sie gegrillt noch sehr viel besser schmecken. Vielleicht schon heute Abend in Tofino, wo Monsterwellen die Küste malträtieren und sie zu Kanadas begehrtem Surfstrand machen.

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Entwurzeln ist angesagt. Da geht es Ihnen nicht anders als ehedem den Indianern. Was aber bleibt, wird von nun an vom Traum zur Erinnerung an ein unwirklich schönes Land. Vor allem werden Sie wissen, warum wir Ihnen eine Erlebnis-Reise versprochen haben. Der Rest ist kaum der Rede wert. Nach Ihrem Flug von Vancouver 12 durch die Zeitzonen landen Sie am Morgen in Frankfurt . Aber Sie haben jede Menge zu erzählen und dann ist ja alles wieder da.

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Sie haben so viel Wildes auf Ihrer Reise gesehen, da darf es auch mal »British correct« sein. So dachte 1904 auch Jennie Butchart und machte aus dem aufgegebenen Steinbruch ihres Mannes einen Garten, in dem es unmöglich ist, sich satt zu sehen. Fünf Themenbereiche werden mittlerweile von den Enkeln gepflegt und weiterentwickelt. Genug für fünf botanische Oscars. Ob Vancouver 11 wirklich die schönste Stadt der Welt ist, was Kapstadt ebenfalls von sich behauptet, ist nicht so wichtig. Die Faszination ist grenzenlos, darauf kommt es an. Vornehmlich in Chinatown, dem Stanley-Park mit dem Vancouver Aquarium und dem historischen Gastown, der Keimzelle der Stadt. Den Nachmittag des letzten Tages haben wir freigehalten, damit Sie an all den Plätzen, wo Ihr Herz höher schlägt, wenigstens vorübergehend Wurzeln schlagen können.

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Brewster Mountain Lodge

 

Die Brewster Mountain Lodge liegt in Downtown, dem Herzen von Banff umgeben von den Rocky Mountains. Ihr Zimmer ist mit rustikalen, selbst gezimmerten Holzmöbeln ausgestattet und bietet durch seine Geräumigkeit und den »Westernstil« einen gemütlichen Rückzugsort. Nach einer Wanderung durch und um Banff können Sie sich im Whirlpool oder in der Sauna entspannen.

Inn at Laurel Point

 

Das Inn at Laurel Point liegt am Inneren Hafen von Victoria, die Innenstadt ist fußläufig erreichbar. Die Unterkunft begrüßt Sie mit einem japanischen Garten, der durch einen Teich ergänzt wird. Ihre detailreich eingerichteten Zimmer mit den großen, gemütlichen Betten versprechen erholsamen Schlaf. Im Restaurant »Aura Waterfront« wird mit frischen, lokalen Zutaten gekocht, während Sie durch die großen Glasfenster die schöne Aussicht auf den Hafen bestaunen.

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The St. Regis Hotel

 

The St. Regis Hotel zeichnet sich durch seine Lage mitten im lebendigen Herzen von Vancouver aus. Zahlreiche Restaurants und Shoppingmöglichkeiten sind fußläufig erreichbar. Auch die vielfältigen Sehenswürdigkeiten, Museen und andere Attraktionen sind schnell zu erreichen. Das 1913 erbaute Gebäude wurde von seinen Besitzern liebevoll restauriert und bietet Ihnen komfortable und modern eingerichtete Zimmer. Sie profitieren zudem vom kostenlosen Zugang zu den Fitnesseinrichtungen im nahegelegenen Sports Club Steve Nash.

Markus Bur Reiseberater

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